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Ausleitung von Schwermetallen

Bis zu 60% aller chronischen Erkrankungen können durch Schwermetallbelastung des Körpers ausgelöst sein. Durch die Belastung unserer Umwelt mit Schwermetallen werden diese ungewollt von unserem Körper aufgenommen.

 

Schwermetalle befinden sich

in Nahrungsmitteln,

in Meerestieren,

in der Luft,

in Zahnversorgungen,

im Zigarettenrauch.

 

Schwermetalle, besonders Quecksilber lagert sich in folgenden Organen ab:

In den Nieren, im Gehirn, im Kieferknochen, in der Plazenta (Weitergabe an das ungeborene Kind), in der Mundschleimhaut, in den Reizfortleitungen der Nerven.

 

Leitsymptome der Vergiftung können sein:

Allergien, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Muskelschwäche, Energielosigkeit

 

Nebensymptome können sein:

Gedächtnisstörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Lähmungen, Pelzigkeitsgefühl, Sehstörungen, Asthma, Hautausschläge, Magen- oder Darmentzündungen, ungewollte Kinderlosigkeit, Mundbrennen, Metallgeschmack, Haarausfall, Immunschwächen, Pilzerkrankungen.

 

Zwei Metalle in Verbindung mit der Mundsäure lässt eine Mundbatterie entstehen (physikalisches Gesetz).  Metalle werden durch diesen Strom aus ihrem Verbund gerissen, es kommt ein Ionenfluss in Gang. Dies bedeutet, dass Quecksilber aus dem Amalgamgemenge (keine Legierung) verschluckt und inhaliert wird. Wie lange ein Körper dieser Belastung standhält ist unterschiedlich. Aber eins ist sicher, die entstandene degenerative Erkrankung ist nicht nur durch das Entfernen der Amalgamfüllungen zu lindern, dazu gehört dann meist eine langwierige Behandlung.

Durch das Amalgam entsteht eine schleichende chronische Vergiftung, die kaum einen Rückschluss auf die Zahnbehandlung finden lässt.

 

Wichtig ist bei einer Amalgamsanierung auch richtig auszuleiten.

DMSA ist nach neueren Erkenntnissen hocheffizient und wenig belastend.

Es kann sogar die Blut-Hirnschranke durchdringen und dient hauptsächlich der Quecksilber-, Blei-, Nickel- und Kadmiumausscheidung.

EDTA- Chelatinfusionen binden zusätzlich die restlichen schadhaften anorganischen Metalle im Körper und haben die Eigenschaft besonders wirkungsvoll auf Arteriosklerose Erkrankungen einzuwirken, da das EDTA auch das angelagerte Kalcium an den Zellwänden mitnimmt.

Bevor man sich für eine Schwermetallausleitung entscheidet, ist es notwendig einige Laborparameter einzuholen, um sich einer Vergiftung oder Belastung des Organismus sicher zu sein und dem Körper nicht zu schaden.

Nach einer chemischen Mobilisation der Schwermetalle durch DMSA und EDTA wird anschließend im gesammelten Urin die Ausscheidung von Schwermetallen gemessen. Dadurch weiß man genau, dass sich giftige Metalle im Körper befinden. Aus diesen Werten kann der Fachmann ablesen, wie stark der Mensch belastet ist. Wie viel jedoch in den Organen abgelagert ist, kann durch Laborparameter nicht bestimmt werden. Die nach Einnahme von Chelatbildnern  ermittelte metallbelastete Urinausscheidung zeigt dem Therapeuten, wann er die Therapie beenden kann.

Zum Entfernen von Amalgam hat auch der Zahnarzt einige Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, die durchaus nicht zum Praxisalltag gehören. Abzuraten ist von einer Eigentherapie, da durch falsche Einnahmekombinationen mit Algen, mit denen durchaus auch Schwermetalle gebunden werden können, wie z.B. Chlorella, Spirulina, Bärlauch und Koriander das gelöste Quecksilber auch in das Gehirn abwandern kann.