Die Galvanotechnik
Galvanogold hat eine Affinität zur Gingiva, es gibt keine Verfärbungen durch Korrosion, die geringe Plaqueanlagerung ist wissenschaftlich belegt, es handelt sich ausschließlich um Neumaterial, Substanz schonende Präparation durch dünne Goldschicht von 0,2mm, Erfahrungen seit 1986, wissenschaftliche Studien belegen überdurchschnittliche Haltbarkeit, Passung und Randschluss sind bedingt durch das Verfahren optimal, sicheres spannungsfreies Gleiten der Teleskope.
Jedoch ist darauf zu achten, dass auch das hochwertrige Galvanogold bei Spannungszuständen durch unedle Metalle in Lösung gehen kann. Deshalb ist besonderer Wert darauf zu legen, die Mundsituation zuerst zu begutachten.
Zementieren- risikoarm, toxikologisch unbedenklich, ganz wie gewohnt
Provisorisches zementieren grundsätzlich möglich (z.B. mit Temp Bond) eine kurze Tragedauer und das manuelle Ausgliedern sollen möglichst ohne Hirtenstab, Einsatz einer Luerscher Zange und ohne besondere Krafteinwirkung vor sich gehen.
Die Innenfläche vorsichtig mit Sonde und Oragenöl säubern und mit 80prozentigem Alkohol entfetten. Vor der Verwendung von Ultraschallscalern ist wegen des Frakturrisikos der Verblendung dringend abzuraten.
Zementieren mit Zink-, Phosphatzement, so, wie sie es gewöhnt sind.
Es handelt sich hierbei nicht um eine chemische Haftung, sondern um eine micromechanische Haftung. Das bedeutet, dass primär das Präparationsdesign (Konizität, Hohlhehlpräparation und Stumpflänge) für die Retention der Krone entscheidend ist.
Beim klinischen Zementierungsvorgang muss zur Vermeidung von Abplatzungen und einer fehlerhaften Positionierung der Krone stets beachtet werden, dass der Zement in korrekter Konsistenz angemischt wird. Die optimale Konsistenz ist erreicht, wenn eine Brückenbildung zwischen Spatel und Glasplatte entsteht. Mit einem Pinsel deckend auf die Innenflächen der Krone dünn auftragen und auf keinen Fall auffüllen. Den Patienten auf Weichholzstäbchen beißen lassen.
 Galvanoinlay Ansicht von oben (verblendet) und unten | perfekt passendes Galvanosekundärkäppchen einer Teleskopkrone |
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